28.02.2016

Rügens Freie Demokraten mischen sich ein

Kreisparteitag der Insel FDP

 

Das es in der Kommunalpolitik viel zu verändern gilt zeigt, dass gleich acht Anträge in den diesjährigen Parteitag eingebracht worden. In der Flüchtlingskrise fordern sie, dass die Kommunen durch Kreis und Land nicht allein gelassen werden. Es sind die Bürger, die Unternehmer und Kommunalpolitiker vor Ort, die bei der Integration ehrenamtlich Hilfe leisten.

Beim Thema Digitalisierung fordern die Insel-Liberalen, dass endlich die Ära der Internet-Steinzeit beendet wird. Es wird keine weitere wirtschaftliche Entwicklung geben, wenn der Standort Rügen nicht für die Zukunft aufgestellt wird. Im gleichen Zusammenhang sprachen sich die Mitglieder auch für den schnellen Weiterbau der B 96n sowie der Ortsumgehung Bergen aus.

Die Gemeinden und Städte sollen gemeinsam neue Verkehrskonzepte erarbeiten, um den Aufenthalt der Touristen weiter angenehm zu gestalten. Auch im Hinblick auf den demografischen Wandel bedarf es weiterer Anstrengungen zur Ausgestaltung des Nahverkehrs.

Nach der Neuwahl des Kreisvorstandes im März 2015 gingen die Insel-Liberalen mit frischem Mut ans Werk. Am vergangenen Samstag zogen sie nun Bilanz, welche durchaus positiv ausfällt.

 

Zu Vorstandssitzungen wurden oft Unternehmen besucht, um sich vor Ort über die wirtschaftliche Lage oder Probleme zu informieren. Bei der Bürgermeisterwahl in Putbus konnte sich Kreisgeschäftsführer Ingo Blume leider nicht behaupten. Dafür wurden mit ihm und Karin Rogalska gleich zwei Mitglieder des Kreisverbandes in den Landesvorstand gewählt. Vier Rügener arbeiten außerdem aktiv in Landesfachausschüssen mit, bestimmen dort mit die Politik des Landesverbandes.

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