Nach der Wahl ist vor der Wahl!
Am vergangenen Freitag Abend luden Rügens FDP Kreisvorsitzende, Gino Leonhard und der FDP Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Reinhard Liedtke die frisch gewählten Mitglieder der Kreistagsfraktion sowie die liberalen Mandatsträger aus den Städten und Gemeinden auf der Insel Rügen zu einer ersten Klausurtagung nach Bergen auf Rügen in das Hotel Am Rugard ein. Mit 35 Mitgliedern der kommunalen Parlamente wurde noch einmal der erfreuliche Wahlausgang zur Kommunalwahl ausgewertet. Kreisvorstand und Kreistagsfraktion wollen mit den regelmäßig stattfindenden Klausurtagungen den Gedankenaustausch zwischen der kommunalen Ebene intensiviert und damit die ehrenamtliche kommunalpolitische Arbeit noch besser koordiniert wissen.
Fraktionsvorsitzender Reinhard Liedtke zur konst. Sitzung des Kreistages: "Wir haben uns gut aufstellen können, sind in allen Gremien des Kreises vertreten. Die FDP stellt zukünftig mit Gino Leonhard einen erfahrenen 1. Vizepräsidenten des Kreistages und wir werden voraussichtlich zwei Ausschussvorsitze erhalten. Damit machen wir liberale Politik und haben mit unserem Kommunalwahlprogramm ein umfangreiches Arbeitspapier umzusetzen. Dazu benötigen wir auch den direkten Kontakt zur kommunalen Ebene der Städte und Gemeinden im Kreis."
Nach einer Diskussion zum veröffentlichen Stadt-Kreis Modell des Bündnis für Rügen stellte der Kreisvorsitzende Gino Leonhard folgendes fest: "Wir Liberale halten an der Eigenständigkeit des Landkreises Rügen fest, auch wenn die Große Koalition in Schwerin offensichtlich ihr nicht begründetes Kreismodell mit aller Macht durchbringen will. Eine effektivere und effizientere Aufgabenerfüllung wird es dadurch nicht geben. So lange die ehrenamtliche kommunale Selbstverwaltung nicht ausgehölt wird, sind wir zu Gesprächen bereit, allerdings erscheint uns das Stadt-Kreis Modell als nicht geeignet zu sein, um den Problemen für die zukünftige Entwicklung der Insel Rügen zu begegnen. Liberale Politik heißt so viele Aufgaben wie möglich auf die kommunale Ebene zu übertragen und das ist unsere Forderung an die SPD/CDU Landesregierung, dies im Rahmen einer vernünftigen Funktionalreform vorzubereiten."
Abschließend gaben die anwesenden Mitglieder des Kreisverbandes den Startschuß für die Bundestagswahl am 27. September 2009. Der FDP Direktkandidat des Bundestagswahlkreises 15 dazu: "Nach der Wahl ist vor der Wahl. Wir wollen auch bei der Bundestagswahl drittstärkste Kraft auf Rügen sein und werden bei den Wählerinnen und Wählern für das Programm insbesondere auf der Insel Rügen werben. Erstmalig tritt ein Rüganer Kandidat für den Bundestag an. Aus meiner Sicht sollte die größte Insel Deutschlands auch einen Vertreter in Berlin haben, der die Interessen Rügens direkt vertreten kann."



