FDP-KV Rügen

Freitag, 18. Mai 2012
19.12.2011 Bericht vom 19.12.2011

Bericht zur öffentlichen Gesprächsrunde zum Stand der B 96n



Am Montag, den 19.12.2011, fanden sich über 50 interessierte Bürger in der „Alten Pommernkate“ in Rambin ein um einen genauen Sachstand über den Fortschritt der Bauarbeiten der B96n aus zuverlässiger Quelle von dem Referatsleiter Straßenverkehr im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung, Herrn MR Berthold Witting, zu erhalten.


Ermöglicht wurde diese öffentliche Gesprächsrunde durch den Kreisvorstand der FDP Rügen.



Ebenso bestand die Möglichkeit einen Sachstand zur laufenden Klage beim Bundesverwaltungsgericht durch den BUND/NABU zu bekommen.


Zu Beginn der Veranstaltung zeigte Herr Witting den aktuellen Baufortschritt kurz und prägnant auf und machte deutlich, dass bis dato keine Verzögerungen aufgetreten sind. Der erste Teil, der Höhe Scharpitz begonnen wurde, soll bereits zu Saisonbeginn 2012 zur Verfügung stehen. Des Weiteren werden im Jahre 2012 neue Bauaufträge für den weiteren Streckenverlauf vergeben.

Großer Unmut wurde bei den Bürgern durch den Sachstand der laufenden Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht ausgelöst, da im schlimmsten Fall ein Rückbau der gesamten Arbeiten angeordnet werden kann. Jedoch machte Herr Witting deutlich, dass das Gericht über den Beginn der Arbeiten informiert ist und keine Bedenken geäußert hat. Ebenso ist herauszustellen, dass dieses Gericht in der Geschichte der Bundesrepublik noch kein Rückbau angeordnet hat.

Im Mittelpunkt des Interesses der Bürger stand jedoch der errichtete Bretterzaun, für den im Publikum wenig Verständnis bestand. Herr Witting konnte jedoch erklären, dass es sich hierbei um einen Vogelschutzzaun handelt, der Auswirkungen der Straßenbauarbeiten auf die Tiere und ihre Äsungsgebiete verhindern soll.




Auf Unverständnis stößt in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass kein Lärmschutzwall beziehungsweise eine Lärmschutzmauer für die Rambiner entlang der neuen B96 errichtet werden kann, da die vorgeschriebenen Grenzwerte nicht erreicht werden.

Zusammenfassend ist damit festzustellen, dass der Bau der B96n stetig voran gehen kann und keine Verzögerungen zu erwarten sind. Somit wird kontinuierlich die Infrastruktur der Insel Rügen nachhaltig verbessert.


Hierzu sagte der Kreisvorsitzende der FDP Rügen Gino Leonhard: „Ich sehe die Verantwortung der FDP darin, gerade in der derzeitigen Situation immer wieder nachzufragen, ob der Bau der B 96n nicht gefährdet ist und wir im Plan sind, soweit man das nach all den Jahren Zeitverzug überhaupt noch sagen kann. Aus diesem Grund freue ich mich, dass wir in einen öffentlichen Dialog zu diesem Thema einsteigen können, letztlich steht ja die überwiegende Anzahl der Rüganerinnen und Rüganer hinter diesem so wichtigen Vorhaben für die Infrastrukturentwicklung unserer Insel. Die vielen arbeitsbezogenen Pendler und unsere Gäste werden es uns danken, dass wir als FDP den Bau der B 96n mit durchsetzen konnten!“


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